Wiesenschaumkräuterbutter mit Minze

Sehr delikat durch die Kombination dreier hocharomatischer Frühlingskräuter: Wiesenschaumkraut, Knoblauchsrauke, Bachminze. Die aromatische Knoblauchrauke wächst im April an allen Böschungen, die Minze direkt an Bachläufen, das mild-scharfe Wiesenschaumkraut auf feuchten Wiesen. Die Blüten werden gleich mitverarbeitet und zum Dekorieren verwendet. Weiterlesen

Schlehe | Haferschlehe (Prunus domestica subsp. insititia)

Die HAFERSCHLEHE  (Prunus domestica ssp. insititia). Man kann sie direkt vom Baum essen um im Spätsommer nach all der Hitzewellen mit entsprechender UV-Belastung den erhöhten Bedarf an Antioxidanzien zum Zellschutz mit Polyphenolen zu stillen.

Die adstringierenden, roten Farbstoffe sind in der milden Haferschlehe zwar nicht so überreich vorhanden wir in der Wildform der Schlehe (prunus spinosa), dafür schmeckt sie auch bei weitem nicht so adstringierend und kann just-in-time zur Zeit hoher Sonnenbelastung roh verzeht werden. Was auch einen maximalen  Vitamin C-Gehalt zulässt.

Die Haferschlehen-Früchte schmecken wesentlich milder als die der Wildform, fast pflaumenartig. Sie haben einen Durchmesser von 1,5 bis 2 cm, sind bereits von August zur Erntezeit des Hafers (daher der Name Haferschlehe oder Haferpflaume) erntereif. Zur Verarbeitung

Inhaltsstoffe:

Flavonoide (Polyphenole), Vitamin C, Gerb- und Bitterstoffe, Blausäure (nur im Kern)

Eigenschaften:

  • adstingierend (Schlehenfrucht)
  • entzündungshemmend (Schlehenfrucht)
  • harntreibend (Schlehenblüte)
  • mild abführend (Schlehenblüte)
  • wärmend

Für naturmedizinische Zwecke ist aufgrund der höheren Dosierung die wilde Schlehe zu empfehlen. Zur allgemeinen allgemeinen Kräftigung der Immunabwehr in Zeiten der Rekonvaleszenz, bei Kindern, allgemein zum Zellschutz.

STANDORT: Die „domestizierte“ Schlehe ist eine Besonderheit klassischer Streuobstregionen wie der fränkischen Schweiz, aber auch in Schleswig Holstein und wurde bevorzugt am Rand alter Obstgärten gepflanzt.

SAMMELN: Die Haferschlehe reift zur Erntezeit des Hafers ab Mitte August, bleiben aber lange ohne Qualitätseinbuße am Holz hängen. Sie blüht Mitte Mai, auch die Blüten sind essbar.

VERWENDUNG: Die Haferschlehen-Blüten in Tee (leichtes Laxans) oder als Likör. Aufgrund ihrer Fruchtigkeit eignen sich meines Erachtens Haferschlehenfrüchte – außer zum roh essen – vor allem besonders gut zur Herstellung von Schlehenmus, das man dann auch sehr gut in Wildfrüchtekuchen verarbeiten kann. Dafür sind mir persönlich die Wilden Schlehen dann doch etwas zu adstringierend im Mund.

 

 

 

 

Orange (Citrus sinensis)

Orangen sind DIE Vitamin-Quelle der wildkräuterfreien, dunklen Jahreszeit.

Reich an Vitamin C und Vitamin E stärken sie die Immunabwehr. Dazu bauen sie über die enthaltenen Citrate ab Advent präventiv der feiertags-geschuldeten Übersäuerung vor, bzw. helfen diese auszugleichen, sind also auch z.B. bei Gicht sehr empfehlenswert -> Lesen Sie dazu auch: „Harnsäurespiegel natürlich senken“

Unser Körper verstoffwechselt die natürlich eingebundenen Fruchtsäuren basisch. Wer zu Übersäuerung neigt (ein Thema für den etwas komfortableren Stoffwechsel Ü40), sollte also am besten mehrmals täglich stark mit Wasser verdünnten, frisch gepressten Orangensaft oder Zitronensaft trinken. Weiterlesen

Hagebutten-Marmelade – Vitamin C-Power fermentiert

Hervorgehoben

Für alle die vor dem „Aufwand“ Hiffenmark zu kochen zurückschrecken – hier kommt ein ein geniales Zeitspar-Rezept. Es braucht viel Ruhe- und wenig Arbeitszeit. Denn – die „Kernchen“ muss man nicht wie Oma mühsam mit der Hand ausschaben. Ich habe dieses Hagebuttenmarmeladen-Rezept im Elsass in einem handgeschriebenen historischen Kochbuch entdeckt.

Schnelles Hagebuttenmark für Faule

(für ca. 8 Gläser à 200 ml)

Für Hagebuttenmarmelade (auch Hagebuttenmark oder Hiffenmark genannt) werden mit Wein (im Originalrezept Riesling) oder frisch gepresstem Weiterlesen

Immunabwehr stärken im Winter!

Kneippen-im-Winter-wildkraeuterIns kalte Wasser springen. So wichtig, dass es eine  Redewendung ist. Stärkt die Abwehrkräfte, fördert die Durchblutung, aktiviert Stoffwechsel und Lymphfluss und hilft Stress abbauen. Dazu natürlich – Wildkräuter, vor allem der Spitzwegerich ist eine Wohltat für Nasennebenhöhlen und Bronchien.

Winter-Kneipp – so geht’s:

Ich verrate euch jetzt den Trick: Warme Füße müsst ihr haben – am besten kneippt man morgens nach dem Aufstehen.

  • Durch den Schnee zum Wasser laufenKreipp-Kräuterwanderung-WildkräuterKochkurs
  • Tief einatmen – ausatmen
  • Mit dem herzfernen Fuß zuerst ins Wasser steigen
  • „Storchengang“, d.h. bei jedem Schritt Fuß kurz aus dem Wasser hochheben
  • Wenn der Kältereiz einsetzt und es bizzelt ist genug
  • Schnell raus und durch den Schnee ins Warme laufen
  • Abtrocknen – warme Wollsocken anziehen!

Kneippen-Winter-HerbalistaWICHTIG: Trockenes Handtuch und warme Wollsocken mitnehmen damit die Füße schnell wieder warm werden. ACHTUNG: Nicht geeignet bei Gicht, rheumatischen Erkrankungen, kalten Füßen, Frostbeulen.

Kaum zu glauben, macht aber wirklich Spaß. Das Erstaunlichste ist, wenn sich zwischen all dem Eis und Schnee das Wasser fast warm anfühlt 🙂

Immunabwehr als Allheilmittel?

Was passiert? Man könnte sagen, Kneipp hat einen Reset des Immunsystems durchgeführt. Unser Immunsystem kann nahezu jede Krankheit besiegen. Selbst bei Krebs gibt es immer wieder Berichte von Spontanheilungen (seriöse Quelle: www.biokrebs.de). Auch die saisonübliche Grippe kann NUR ihr eigenes Immunsystem besiegen. Über 80% der grippalen Infekte werden durch Viren ausgelöst, da helfen keine Medikamente. Das ist eigentlich bekannt, trotzdem kaufen die Menschen gern teure Medikamente. Sie haben dann das Gefühl, alles getan zu haben. Ein gutes Gefühl und ganz sicher heilungsfördernd. Aber man kann natürlich auch etwas anderes tun. Weiterlesen

Krebs mag keine Brokkolisprossen

Fast jeder kennt jemanden, der von Krebs betroffen ist.

Prof.Dr. Ingrid Herr erforscht in Heidelberg Brokkolisprossen zur Krebsabwehr

Prof.Dr. Ingrid Herr erforscht in Heidelberg Brokkolisprossen zur Krebsabwehr

Der Brokkoli-Inhaltsstoff Sulforaphan hat eine sehr gute Wirkung gegen aggressive Krebszellen. Bei Wildkräutern findet es sich vor allem in Brunnenkresse, Wiesenschaumkraut, Kapuzinerkresse und Meerrettich. Sulfuraphan ist ein starkes indirektes Antioxidans. Frau Prof. Dr. Ingrid Herr, Leiterin Molekulare OnkoChirugie Universitätsklinik Heidelberg führt eines der seltenen von Pharmaunternehmen unabhängigen Forschungsprojekten über die Wirkung von LEBENSMITTELN auf die Krankheit durch.

Bei Recherchen zu meinem aktuellen Buchprojekt bin ich auf das Brokkolisprossen-Forschungsprojekt gestoßen und werde es künftig unterstützen. Brokkolisprossen kann man selbst ziehen oder bequem wie Kresse für etwa 1,49 Cent pro Box (aus dem fränkischen Knoblauchsland von Biogärtnerei Roland Bötz) als Bokkolikeimlimnge (für ca. 1,89 € pro Schale aus Dachau) bzw. als Broccoli-Saat zum Selbstziehen im Biomarkt oder online  bequem Weiterlesen